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Blogbeitrag: Die Umstrukturierung von „mein real“ - Ein neues Kapitel im deutschen Einzelhandel


Die Einzelhandelslandschaft in Deutschland erlebt derzeit eine bedeutende Veränderung. Ein zentrales Element dieser Transformation ist die Abwicklung der Supermarktkette „mein real“. Dieser Prozess hat weitreichende Auswirkungen auf den Markt, die Mitarbeiter und die Kunden.


Übernahme durch REWE und Andere

Die REWE Group hat eine entscheidende Rolle in dieser Umstrukturierung gespielt. Mehrere Standorte von „mein real“, darunter Böblingen, Braunschweig (bereits übertragen), Coesfeld, Ettlingen, Erfurt, Euskirchen, Gosen, Hagen, Irxleben, Mühlheim-Kärlich, Salzgitter-Thiede, Schwentinental, Übach-Palenberg und Wernigerode, werden nun unter der Flagge von REWE weitergeführt.


Diese Übernahme stellt eine bedeutende Erweiterung für REWE dar und ermöglicht dem Unternehmen, seine Präsenz in vielen Städten zu verstärken. Für die Kunden bedeutet dies eine Fortsetzung der gewohnten Einkaufserfahrung, allerdings unter einem neuen Markennamen.

Beteiligung von Kaufland und Edeka

Neben REWE haben auch andere große Einzelhandelsketten wie Kaufland und Edeka Teile des „mein real“-Netzwerks übernommen. Kaufland hat die Standorte in Hallstadt, Stuhr und Wülfrath erworben, während Edeka sich auf den Standort in Traunstein konzentriert.


Diese Übernahmen sind Teil der strategischen Expansion dieser Unternehmen und stärken ihre Position auf dem deutschen Markt.

Schließungen - Ein herber Schlag

Trotz dieser Übernahmen bleibt die Tatsache bestehen, dass viele „mein real“-Standorte geschlossen werden. Bis zum 20.11.2023 sind die Schließungen von Märkten in Städten wie Amberg, Bexbach, Brakel, Brandenburg, Bruchsal, Bühl-Vimbuch, Dinslaken, Donaueschingen, Düsseldorf, Frankfurt, Gelsenkirchen, Gotha, Halle-Neustadt, Halle-Peissen, Heiligenhaus, Heidenau, Helmstedt, Herne, Ingelheim, Jettingen, Kamp-Lintfort, Karlsruhe, Köln, Ludwigshafen, Magdeburg, Monschau, Nordwalde, Oberndorf, Passau, Pocking, Pritzwalk, Querfurt, Riesa, Saarlouis, Salzgitter, Schiffdorf-Spaden, Uelzen, Walbeck-Hettstedt, Weiden, Weimar, Weingarten, Wetzlar, Wolfsburg, Wuppertal und Zwiesel geplant.


Diese Schließungen haben weitreichende Folgen für die betroffenen Gemeinden, die Mitarbeiter und treue Kunden.


Blick in die Zukunft

Die Abwicklung von „mein real“ und die Übernahme durch verschiedene Einzelhandelsriesen ist ein klarer Hinweis auf den dynamischen und sich ständig verändernden Einzelhandelssektor in Deutschland. Während einige Gemeinden den Verlust ihrer lokalen „mein real“-Märkte betrauern, bieten die neuen Betreiber wie REWE, Kaufland und Edeka neue Möglichkeiten und eine Vielfalt an Einkaufserlebnissen.


Es bleibt abzuwarten, wie sich diese Veränderungen langfristig auf den deutschen Einzelhandelsmarkt auswirken werden. Eines ist jedoch sicher: Die Landschaft des deutschen Einzelhandels wird weiterhin von Innovation, Wettbewerb und Anpassungsfähigkeit geprägt sein.

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