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HDE und Verdi finden keine Lösung im Tarifstreit

Heute war ein bedeutender Tag in Hamburg, und ich möchte euch, den wahren Helden an der Front des Einzelhandels, ein Update geben. Es stimmt, die letzte Verhandlungsrunde in diesem Jahr mit den Arbeitgebern ist gescheitert. Aber ist das wirklich ein Misserfolg? Nein, es ist ein Zeichen unserer Stärke und Entschlossenheit.


Die Arbeitgeber präsentieren sich enttäuscht, weil wir, ver.di, ihren “letzten Einigungsversuch” abgelehnt haben. Sie behaupten, wir seien nicht bereit, die “Streikbühne” zu verlassen und einen “realistischen Weg” einzuschlagen. Aber was ist realistisch? Ist es realistisch, dass unsere hart arbeitenden Mitglieder sich mit minimalen Lohnerhöhungen zufriedengeben sollen, während die Inflation unsere Kaufkraft auffrisst?


Die Arbeitgeber sprechen von einem “historischen Angebot”, einer Lohnerhöhung von 10,24 Prozent über zwei Jahre und einer Inflationsausgleichsprämie von 750 Euro. Auf den ersten Blick mag das beeindruckend klingen. Aber wir müssen tiefer blicken. Die Realität ist, dass diese Erhöhung nicht ausreicht, um mit der steigenden Lebenshaltungskosten Schritt zu halten. Unsere Forderungen sind nicht überhöht, sie sind gerecht.


HDE-Tarifgeschäftsführer Steven Haarke betont die “schwierigsten Rahmenbedingungen” und die “finanzielle Schmerzgrenze” der Arbeitgeber. Aber was ist mit unserer Schmerzgrenze? Was ist mit den Bedingungen, unter denen unsere Mitglieder arbeiten, Tag für Tag, Jahr für Jahr? Wir dürfen nicht vergessen, dass es die Arbeitnehmer sind, die den Einzelhandel am Laufen halten, in guten wie in schlechten Zeiten.


Zum Abschluss, liebe Kolleginnen und Kollegen, möchte ich betonen, dass unser Kampf für bessere Löhne und Arbeitsbedingungen weit mehr ist als eine Tarifrunde. Es geht um Respekt, Anerkennung und ein faires Einkommen. Lasst uns gemeinsam stark bleiben und für das kämpfen, was uns zusteht. Denn zusammen sind wir unaufhaltsam.

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