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Kritischer Bericht zur aktuellen Tarifrunde der Rewe-Gruppe


Die Entscheidung der Rewe-Gruppe, den Vorschlag von Verdi, Gewerkschaftsmitgliedern höhere Löhne und Gehälter zu zahlen, zurückzuweisen, ist aus gewerkschaftlicher Sicht höchst bedenklich. Diese Ablehnung steht im direkten Widerspruch zu den Grundprinzipien der Arbeitnehmervertretung und Solidarität, die das Herzstück jeder Gewerkschaft bilden.


Spaltung der Belegschaften: Die Begründung, dass solch ein Vorgehen zu einer Spaltung der Belegschaft führen würde, ist irreführend und manipulativ. Es ist eine bekannte Taktik von Arbeitgebern, die Einheit und die Verhandlungsmacht der Gewerkschaften zu schwächen, indem sie Zwietracht unter den Mitarbeitern säen. In Wirklichkeit würde die Anerkennung und Belohnung der Gewerkschaftsmitgliedschaft durch höhere Löhne die Bedeutung kollektiver Verhandlungen und den Wert der Gewerkschaftszugehörigkeit unterstreichen.


Streiks als notwendige Maßnahme: Die geplanten Streiks von Verdi sind eine notwendige Maßnahme, um auf die Missstände aufmerksam zu machen und die Rewe-Gruppe dazu zu bewegen, ihre Haltung zu überdenken. Es ist wichtig, dass die Öffentlichkeit über die Praktiken informiert wird, die die Rechte der Arbeitnehmer untergraben und die Prinzipien der fairen Entlohnung und Gleichbehandlung aller Mitarbeiter missachten.


Forderung nach Gerechtigkeit: Als Gewerkschafter fordere ich die Rewe-Gruppe auf, ihre Entscheidung zu überdenken und in einen echten Dialog mit Verdi einzutreten, um eine gerechte und angemessene Lösung für alle Mitarbeiter zu finden. Es ist an der Zeit, dass Unternehmen erkennen, dass die Investition in ihre Belegschaft und die Unterstützung von Gewerkschaften langfristig zu einem stärkeren, loyaleren und zufriedeneren Team führt.


Zusammenfassung: Die Ablehnung von Verdis Vorschlag durch die Rewe-Gruppe ist nicht nur ein Schlag ins Gesicht der Gewerkschaftsbewegung, sondern auch ein klares Zeichen dafür, dass die Unternehmensführung die Bedeutung von Gewerkschaften und kollektiven Verhandlungen nicht versteht oder wertschätzt. Es ist nun an der Zeit, dass die Stimmen der Arbeitnehmer gehört werden und dass echte Veränderungen herbeigeführt werden, um eine faire und gerechte Arbeitswelt zu schaffen.

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