top of page

Solidarität mit den Beschäftigten im Handel: Ein Aufruf zum Handeln


Bild von Holger Honings

Am 26. Januar 2024 steht Nordrhein-Westfalen im Zeichen der Solidarität. Vor den Türen zahlreicher Rewe-Filialen werden Streikende und Gewerkschaftsmitglieder von ver.di ihre Stimmen erheben, um auf den seit Monaten andauernden Tarifkonflikt aufmerksam zu machen. Mit der Aktion “Mein Herz schlägt für die Beschäftigten im Handel” appelliert ver.di an die Kundinnen und Kunden, ihre Unterstützung zu zeigen und ein Zeichen gegen die Blockadehaltung der Handelsriesen zu setzen.


Die Forderungen sind klar: Ein existenzsichernder Lohn, der den unermüdlichen Einsatz und die Hingabe der Beschäftigten im Einzelhandel sowie im Groß- und Außenhandel anerkennt. Henrike Eickholt, Verhandlungsführerin für beide Branchen, betont die Dringlichkeit eines fairen Tarifabschlusses. “Die Beschäftigten sind wütend und enttäuscht. Sie verdienen eine nachhaltige Verbesserung ihrer Einkommen, und sie verdienen sie jetzt.”


Die Gewerkschaft ver.di fordert in der Tarifrunde 2023 für den Einzelhandel in NRW eine Erhöhung des Gehalts und Lohns um 2,50 Euro pro Stunde, eine Anhebung der Ausbildungsvergütungen um 250 Euro und ein Mindeststundenentgelt von 13,50 Euro. Im Groß- und Außenhandel stehen 13 Prozent mehr Entgelt, mindestens jedoch eine Erhöhung um 400 Euro, sowie eine Anhebung der Ausbildungsvergütungen um 250 Euro auf der Agenda. Die Laufzeit der Tarifverträge soll jeweils 12 Monate betragen.


Es ist an der Zeit, dass die Arbeitgeberseite ihre Verantwortung ernst nimmt und den Beschäftigten entgegenkommt. Der Aktionstag am 26. Januar ist mehr als ein Aufruf – es ist ein Weckruf für Gerechtigkeit und Anerkennung derer, die tagtäglich zum Wohlstand unserer Gesellschaft beitragen.


Wir stehen zusammen. Wir stehen stark. Für faire Löhne und gerechte Arbeitsbedingungen.

54 Ansichten0 Kommentare

Aktuelle Beiträge

Alle ansehen
bottom of page