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Tarifverhandlung endet ohne Ergebnis!


Mit tollen und kreativen Aktionen und Streiks haben die Beschäftigten in den

Buchhandlungen und Buchverlagen in den letzten Wochen auf ihre Situation

aufmerksam gemacht. Die dramatischen Preissteigerungen haben die Beschäftigten in eine existenzielle Krise gebracht. Die Mehrzahl der Beschäftigten erwartet nach einem harten und langen Berufsleben die Altersarmut. Aber auch das neue Angebot der Arbeitgeber nimmt die Lage der Beschäftigten nicht ernst und ist Welten von der Erwartungshaltung der Beschäftigten entfernt.


Konkret boten die Arbeitgeber für 2023 eine Entgeltsteigerung von 3,5 %, für

die unteren Entgeltgruppen 80 € im Monat an. Dies bedeutet bei einer Buchhändlerin im Endgehalt eine Erhöhung von 57 Cent in der Stunde. Auszubildende sollen 100 € mehr im Monat bekommen. Aufgehübscht soll das Angebot um eine Einmalzahlung von 500 € werden. Die Laufzeit soll 12 Monate betragen. Der gekündigte Manteltarifvertrag soll wieder abgeschlossen werden.

Unsere ver.di Tarifkommission hat dieses Angebot als deutlich unzureichend

abgelehnt. Denn es bedeutet:


  • massiven Reallohnverlust für die Beschäftigten und ihre Familien

  • der drohenden Altersarmut wird nicht engagiert begegnet


Buchhandel-4_2023
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