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"Weihnachten steht vor der Tür, wir auch! – Der unermüdliche Kampf des NRW-Handels"


Mädchen vor dem Weihnachtsbaum

Es ist wieder diese Zeit des Jahres, in der die Straßen erleuchtet sind und die festliche Stimmung in der Luft liegt. Doch hinter dieser glitzernden Fassade brodelt es gewaltig im Handel Nordrhein-Westfalens. "Weihnachten steht vor der Tür, wir auch!" – Mit diesem kraftvollen Motto setzen die Beschäftigten im NRW-Handel ihre Streiks fort, und es ist Zeit, dass ihre Stimmen gehört werden.


Während die Tarifverhandlungen im bayrischen Groß- und Außenhandel fruchtlos geblieben sind, verschärfen die unerschütterlichen Kämpfer in NRW ihre Anstrengungen vor der nächsten Verhandlungsrunde am 1. Dezember. Die Gewerkschaft ver.di bleibt unerbittlich in ihrem Bestreben, die regionalen Verhandlungen im Einzelhandel fortzusetzen. Der kommende Freitag wird zum Zeichen des Widerstands, da Handelsbetriebe in ganz NRW zum Streik aufgerufen sind, unterstützt von gemeinsamen Aktionen mit den Streikenden der Tarifrunde der Länder.


Betrachten wir die Hintergründe: Die Lagerstandorte von Edeka und Rewe befinden sich bereits im Streik. Die Forderungen sind deutlich: Eine Erhöhung der Entgelte um 13 Prozent, mindestens aber um 400 Euro im Groß- und Außenhandel, sowie eine Anhebung der Ausbildungsvergütungen um 250 Euro. Im Einzelhandel verlangt ver.di 2,50 Euro mehr Gehalt pro Stunde, eine Erhöhung der Ausbildungsvergütungen um denselben Betrag und ein Mindeststundenentgelt von 13,50 Euro.


Doch was steht wirklich auf dem Spiel? Es geht um mehr als nur Zahlen. Es geht um Respekt, Anerkennung und faire Bedingungen für diejenigen, die das Rückgrat unseres Einzelhandels bilden. Die Arbeitgeber blockieren weiterhin, lassen die Beschäftigten auf eine gerechte Entgelterhöhung warten, die das Loch in ihren Taschen stopfen würde. Dies ist nicht nur eine Frage der Wirtschaftlichkeit, sondern auch eine des menschlichen Anstands.


Die Zeit des Wartens und der leeren Versprechungen muss ein Ende haben. Die Streikenden in NRW zeigen eine bewundernswerte Entschlossenheit und Ausdauer. Ihre Aktionen in dieser und der kommenden Woche sind ein lautes Signal an die Arbeitgeber: Die Bedürfnisse der Beschäftigten können nicht länger ignoriert werden.


Die Streiks im Handel, auch während des geschäftigen Weihnachtsgeschäfts, sind ein mächtiges Zeichen des Protests und der Solidarität. Sie verdienen unsere volle Unterstützung und Anerkennung. Es ist an der Zeit, dass die Arbeitgeber ihre Verantwortung erkennen und auf die Forderungen der Beschäftigten eingehen. Nur so kann ein gerechter und nachhaltiger Tarifvertrag erreicht werden.


Die Botschaft ist klar: "Weihnachten steht vor der Tür, wir auch!" – und dieser Kampfgeist wird nicht nachlassen, bis Gerechtigkeit und Fairness im Handel NRWs siegen.

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